Horst Tappe

Bernard Campiche, Verleger und Präsident der Horst Tappe Stiftung

Bernard Campiche · photo © 2009 Philippe Pache

Der gelernte Bibliothekar Bernard Campiche gründete 1986 seinen eigenen Verlag. Bislang veröffentlichte er über hundert-dreissig Titel von westschweizer Autoren, die in der Schweiz und in Frankreich vertrieben werden ; vierzig darunter wurden in zahlreiche weitere Sprachen übersetzt. Er übt seinen Beruf wie ein Handwerk aus und führt die meisten Aufgaben persönlich aus. Auf diese Weise gelang es ihm, einen sehr persönlichen Ton und Stil zu finden, sei es hinsichtlich der Wahl der Texte, seiner Beziehungen zu den Autoren, zum Publikum oder zur allgemeinen Präsentierung seiner Arbeit. Letztere wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: Prix de la commission de littérature française du Canton de Berne (Preis des Ausschusses französischer Literatur des Kantons Bern, 1989), Prix Jeunes Créateurs / littérature de la fondation vaudoise pour la promotion et la création artistiques (Preis Junger Schaffender / Literatur der waadtländer Stiftung zur Förderung künstlerischen Schaffens, 1990), Prix du Fonds du Jubilé de l'UBS (Preis des Jubiläumsfonds des Schweizer Bank Vereins, 1999), Grand Prix de Littérature de la Fondation vaudoise pour la promotion et la création artistiques (Grand Prix der Literatur der waadtländer Stiftung zur Förderung künstlerischen Schaffens, 2000), sowie über fünfzig Auszeichnungen seiner Autoren. Seit Beginn seines verlegerischen Schaffens, beauftragte er Horst Tappe mit dem Erstellen der Schriftsteller-Porträts und entwickelte zu ihm eine künstlerische und freundschaftliche Verbindung.

Christophe Brandt, Direktor des Schweizerischen Instituts zur Erhaltung der Fotografie

Nach einem Kunstgeschichtestudium in Lausanne und Neuchâtel (Neuenburg) spezialisiert sich Christophe Brandt auf das Studium der Fotografie. Nach einem brillanten akademischen Kursus der ihn ans Metropolitan Museum in New York und ins Carnavalet Museum in Paris bringt, gründet er 1985 das Schweizerische Institut zur Erhaltung der Fotografie in Neuchâtel (Neuenburg), welches für die Erhaltung und Sachverständigengutachten sehr zahlreicher fotografischer Dokumente verantwortlich ist. 1995 wird er Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft der Institutionen für die Fotografie und 1998 wird sein Institut Gründungsmitglied des MEMORIAV, des Schweizer Dachverbandes zur Erhaltung audiovisueller Kulturgüter. Lehrkraft am Institut für Kunstgeschichte und Museumskunde, wurde er 2004 zum Doktor honoris causa der Universität Neuchâtel (Neuenburg) ernannt.

Laurent Cochet, Fotograf und selbstständiger schwarz-weiss Fotolaborant

Laurent Cochet · photo © 2009 Philippe Pache

Der junge schweizer Fotograf Laurent Cochet verlässt die Fotografieschule in Vevey mit der Leidenschaft für alte Techniken. Parallel zu seiner Fotografiearbeit, bei der er verschiedenste Techniken anwendet und reaktualisiert, und qualitätsbesorgt das ungeheure Potential der Fotografie auszuschöpfen sucht, eröffnet er 1991 ein Atelier für schwarz-weiss-Abzüge in Lausanne. Er stellt regelmässig in der Westschweiz und in Europa aus.

Sylviane Friederich, Buchhändlerin

Sylviane Friederich · photo © 2009 Philippe Pache

Sylviane Friederich ist eine hartnäckige Verteidigerin des Buchs. Die ausgebildete Buchhändlerin hat ihren Laden La Librairie in Morges eröffnet. Sie scheute weder die Konkurrenz der Kaufhäuser, noch die Winzigkeit der Stadt… und ihr Wagemut trägt Früchte. Sie ist Präsidentin der Association suisse des diffuseurs, éditeurs et libraires (ASDEL, Schweizer Verband der Vertriebe, Verlage und Buchhandlungen) und man kann sie regelmässig in den Medien sehen, lesen und hören: sie macht Buchchroniken im Rundfunk, Radio Suisse Romande und France Inter (Sendung La Librairie francophone), sowie in der Tageszeitung Le Temps. Ihr Engagement veranlasst sie, die Kooperative Schweizer Bücherbon zu bilden, dessen Vizepräsidentin sie ist.

Philippe Pache, Fotograf

Philippe Pache · photo © 2009 Philippe Pache

Sofort nach Erhalt seines Diploms der Fotografieschule in Vevey, 1982, macht sich Philippe Pache als Fotograf selbständig. Er stellt regelmässig in der Schweiz, in Paris, Berlin, London, Tokio und New York aus. Von 1992 bis 2000 ist er Fotograf des Béjart Ballett Lausanne und des Prix de Lausanne. Er realisiert zahlreiche Aufträge für Zeitschriften (L'Illustré, l'Hebdo, Femina, usw.) und leitet jedes Jahr Fotoworkshops in der Toskana und in Sizilien. Seit 1986 ist er Mitglied der Agentur Rapho in Paris. Er arbeitet auch regelmässig mit der Agentur Opale in Paris zusammen, die sich ausschliesslich auf Porträts von Schriftstellern spezialisiert hat.

Ehrenmitglied
Volker Tappe, Bruder von Horst Tappe

Der Ingenieur in Telekommunikationen Volker Tappe ist der Bruder und einzige Erbe von Horst Tappe. Die Stiftung wurde aufgrund seines Verständnisses und seines Willens das Werk seines Bruders bekannt zu machen gegründet. Er lebt in Deutschland.